Güterwagen

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Zweiachsige gedeckte Güterwagen Gbs, Hbcs, Hbis der DB

 

Nachdem die ÖBB und die NS innerhalb der UIC die Standardisierung von Gl-Wagen Ende der 1950er Jahre forciert hatten, konnte auch der Forderung des Verkehrsdienstes der DB nach Wagen mit mindestens 12,5 m Ladelänge entsprochen werden. Ergebnis der Entwicklungen war der UIC-Standert eines gedeckten Wagens mit 14,02 m Länge über Puffer (LüP) bzw. 14,5 m mit Handbremse.

Im Jahre 1961 begann die Deutsche Bundesbahn durch Umbau von Gl-Wagen der ehemaligen Gattungsbezirke Dresden und Leipzig sowie durch Neubau mit der Beschaffung dieser neuen Generation zweiachsiger gedeckter Güterwagen mit einer LüP von 14,02 m (mit Handbremse 14,27 m) und einem Achsstand von 8 m.

Die Seiten- und Stirnwände bestehen aus unverdichteten Kunstharzplatten auf einem vollständig mit dem Unterboden verschweißten Wagenkastengerippe.

Die Gattung Glmm(eh)s61 zeichnete sich durch eine größere Ladefläche von 33 m² bei vergrößerten Laderaumtüren (2,5 mal 2,15 Meter) aus. Allein von dieser Bauart wurden über 10 000 Wagen beschafft.

Seit 1965 wurden die Güterwagen der Gattung Glmm(eh)s 61als Gbs(-uv) 254 bezeichnet.

Hauptsächlich durch Umbau von Glt-Wagen (ex Dresden) entstand ab 1962 die Gattung Gltmm(h)s 62, die im Gegensatz zu den Gbs-Wagen durch die Anordnung von Sitrnwandtüren auch besonders sperrige Güter oder PKW aufnehmen konnte. Ab 1965 wurden diese Wagen als Hbcs 300 bezeichnet (H = Gedeckte Güterwagen der Sonderbauart).

Die Waggonfabrik Uerdingen lieferte 1964 insgesamt 300 Wagen der Gattung Glmms 64 an die DB, die in Ganzstahl-Leichtbauweise ausgeführt waren, lediglich der Fußboden wurde mit Kiefernholz beplankt. Sei 1965 wurden diese Fahrzeuge als Gbs 256 bezeichnet. Wegen des höheren Instandhaltungsaufwandes unterblieb die Beschaffung weiterer Baulose dieses Typs zugunsten der Gattung Gbs 257 (Glmms 65), die sich von der Gattung Gbs 254 durch eine andere Anordnung der Lüftungsklappen unterscheidet. 1966 folgte als weitere Bauart die Gattung Gbs 252, die sich äußerlich nur durch das fehlende Sprengwerk von der Gattung Gbs 254 unterscheidet. Die Gbs 252 bilden den Abschluss der Entwicklung gedeckter Güterwagen der Regelbauart bei der DB.

Mittlerweile wurden alle hier genannten Wagenbauarten durch modernere Schiebewandwagen ersetzt.

Glmm(eh)s 61 der Deutschen Bundesbahn

 

Zweiachsiger gedeckter Güterwagen Glmms 61 der Deutschen Bundesbahn (Epoche III)

 

Download DB_Glmms61.zip (0,56 MB)

Gbs und Hbcs der Deutschen Bundesbahn

 

Sechsteiliges Set zweiachsiger gedeckter Güterwagen Gbs 252, 254, 256, 257 und Hbcs 300 der Deutschen Bundesbahn (Epoche IV)

Download DB_Gbs-Wagen1.zip (3,46 MB)

Da sich die Wagen der Gattung Tbis hervorragend bewährt hatten, allerdings nicht immer ein öffnungsfähiges Dach gefordert wurde, entstand auf gleicher Basis der Schiebewandwagen Hbis 299, von dem zwischen 1966 und 1975 etwa 5400 Stück in Dienst gestellt wurden. Ab 1970 wurde ein Teil der Wagen mit automatischer Lastabbremsung ausgerüstet und als Hbis 297 bezeichnet. Aufgrund verschärfter UIC-Bestimmungen als Konsequenz aus dem schweren Explosionsunglück vom 22.6.1969 in Hannover-Linden wurden an allen Fahrzeugen Funkenschutzeinrichtungen nachgerüstet, Bezeichnung jetzt Hbis-ww 297, 299.

Gbs und Hbcs der Deutschen Bundesbahn

 

Doppelpack zweiachsiger Schiebewandwagen Hbis-ww 297/299 der Deutschen Bundesbahn (Epoche IV)

 

Download DB_Hbis1.zip (1,14 MB)

 

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Gbs-Wagen der DR